Willkommen bei Lauffeuer-Chiemgau e.V.
Die Lauffeuer-Muttis rollen das Feld auf
Zum ersten "richtigen" Bahnrennen der Saison und damit dem ersten richtigen Test fuhren am 9.5. ganze 9 Lauffeuer Freunde nach Karlsfeld zum Läufercup, um 5000m zu rennen. Gestartet wurde nach Leistungsklassen in 4 Zeitläufen und gleich im ersten mussten Birgit und Kerstin ran. Beide mussten kurzfristig zu Ihrem ersten Bahnrennen überhaupt motiviert werden und sollten erst einmal Bahnluft schnuppern. Somit standen sie mit leicht voller Hose am Start, wie sich jedoch herausstellen sollte, völlig grundlos: Die beiden liefen von Beginn an sehr mutig und rollten bald locker im Mittelfeld mit. Besonders locker fiel Birgit der konstante 4er Schnitt, denn 800m vor dem Ziel sprengte sie in beeindruckender Manier ihre Gruppe und konnte mit einem letzten Kilometer in sagenhaften 3:42 mit einer 19:42 ihre bestehende 5km Bestzeit um sensationelle 1:36min steigern. Auch Kerstin lag lange Zeit nur knapp hinter Birgit und konnte in einem konstanten Rennen mit 20:28 ihre persönliche Bestzeit ebenfalls um über eine Minute verbessern.
Nach diesem höchst erfreulichen Start gab es im zweiten Lauf für Priester-Stephan und Dominik die Gelegenheit, es den Mädels gleich zu tun und nach den guten Trainingsergebnissen ebenfalls jagt auf die persönlichen Bestzeiten zu machen. Trotz Dominiks Nachwirkungen vom Strongmanrun am Wochenende gelang es auch in diesem Lauf beiden, mit gleichmäßigen Rennen in 19:10 bzw. 18:42 die Hausrekorde deutlich zu verbessern.
Im vorletzten Lauf starteten dann Christine, Steffen, Dirk, Andi und Nils. Hier war die Strategie zum Einen, Christine unter die Norm von 17:20min für die deutschen Meisterschaften zu ziehen, zum anderen, möglichst gute Einstiegszeiten zu erzielen. Leider schied Dirk schon nach 200m auf Grund körperlicher Beschwerden aus. Nils opferte sich als Tempomacher für Christine und Steffen, wobei beide noch etwas Müde von den Vortagen wirkten. Wettkämpfe nach einem langen Arbeitstag zu laufen ist eben nicht Jedermanns Sache. Schon ab Halbzeit konnte das anvisierte Tempo nicht mehr gehalten werden und so scheiterte das Unterfangen „deutsche Quali“ diesmal noch. Dennoch konnte Steffen in 17:51 noch Schadensbegrenzung betreiben. Andi wendete nach starken Trainingseindrücken das Konzept „hopp oder topp“ an, lief lange ein sehr ambitioniertes Rennen und lag bis Kilometer 3 auch deutlich auf Bestzeitkurs, musste aber auf den letzten 2000m deutlich Federn lassen und wartet nun auf mehr Tempohärte, um bald das Tempo durchlaufen zu können.
Insgesamt war der Laufabend sehr spaßig und geprägt durch einen spitzenmässigen Teamgeist. Immerhin die Hälfte unserer Teilnehmer konnte die persönlichen Bestzeiten deutlich verbessern. Die zweite Hälfte ließ sehr gute Ansätze durchblitzen und wird die Erfolge sicher noch nachreichen. Beim gemeinsamen, abschließenden Besuch eines Karlsfelder Schnellrestaurants sahen dann alle wieder besonders gut aus.

Unsere schnellen Muttis... ;)
2012-04-15 Vienna City Marathon
2 Läufer aus der Priener Marathondelegation machten sich am 15.4. startklar um den 29. Vienna City Marathon zu bestreiten.

Bei zirka 10°C, zeitweise leichtem Nieseln und etwas Wind fanden die meisten Läufer ihre optimalen Bedingungen vor. Zeitgleich zum Marathon finden der HM sowie der Staffelmarathon statt, auch die Strecke ist die gleiche. Insgesamt waren an die 35.000 Läufer unterwegs.
Alex Roeder beendete seinen Lauf mit einer Wahnsinnszeit von 3:06:36.
Daniela Stern legte ihr Debüt in 4:07:57 ab.
Hierzu ein kleiner Bericht:
Boston Marathon 2012
Bei der 116. Ausgabe des ältesten Marathons der Welt stellte neben dem welligen Profil vor allem das Wetter eine echte Herausforderung dar.
Die 26 Grad um 10 Uhr morgens am Start kletterten zur Mittagszeit auf bis zu 32 Grad.
Der Bitte des Veranstalters, man solle bei den Temperaturen auf den Start verzichten und dafür nächstes Jahr erneut kostenlos starten, kamen von den 26.500 Teilnehmern nur ca. 15% nach. Aufgrund dieser Witterungsverhältnisse hört sich meine Zielzeit von 3:26 dann doch nicht mehr ganz so schlecht an
Die Härte dieses Marathons zeigt sich auch darin, dass sowohl der Titelverteidiger Geoffrey Mutai (derzeit schnellster Marathoni der Welt) als auch die Titelverteidigerin Caroline Kilel wegen Krämpfen ausgestiegen sind. Die diesjährigen Siegerzeiten sind jeweils ca. 10 Minuten langsamer als die letztjährigen.
Dominik

Fisherman's Friend StrongmanRun 2012
Dirndl-Team schlägt Buam-Team
Auch dieses Jahr starteten wieder die stärksten und härtesten unserer Lauffeuer-Läufer/innen beim Fisherman's Friend StrongmanRun auf dem Nürburgring.

Auf der stark profilierten Strecke von 21,6 km warteten 30 Hindernisse auf uns. Die anspruchsvollsten waren ein 40 m langes und 2m tiefes Wasserbecken, eine 35 m lange Wasserrutsche und eine fünf Meter hohe Containerpyramide.
Bei Temperaturen unter 10 Grad mit Regen und Nebel kamen von 10.000 Startern insgesamt 9.300 Verrückte ins Ziel.
Unter 1.000 Frauen belegten die Lauffeuer Chiemgau Dirndl folgende Platzierungen:
Platz 26 Daniela Stern 02:41:57 (Gesamtplatz 606)
Platz 79 Iris Thaller 03:06:26 (Gesamtplatz 1.776)
Platz 80 Theresa Stephan 03:06:26 (Gesamtplatz 1.777)
Unter 8.300 Männern belegten die Lauffeuer Chiemgau Buam folgende Platzierungen:
Platz 100 Dominik Huber 02:05:42 (Gesamtplatz 103)
Platz 5.117 Georg Scheitzeneder 03:52:02 (Gesamtplatz 5.496)
Platz 5.120 Michael Scherer 03:52:03 (Gesamtplatz 5.499)
Platz 5.131 Christian Gries 03:52:09 (Gesamtplatz 5.512)
In der Mannschaftswertung lagen also die Dirndl mit einem Vorsprung von fast einer Stunde deutlich vor den Buam.
Hamburg – meine Lauf-Perle!

Bereits zum vierten mal machte sich traditionell eine große Lauffeuer-Truppe auf zum Hamburg-Marathon, um ein gutes Ergebnis mit nach Hause zu nehmen. Und das taten wir!! Im bereits erprobten Stella Maris sowie im Hafentor wurde mehr oder weniger geschlafen – nicht nur wegen der Aufregung . Das wichtigste, die Nahrungsaufnahme, war im Vorfeld bereits vom bestens bewährten Gastro-Team Ramona und Jens abgeklärt bzw. wurde vor Ort von Ihnen gemanagt. So stand einem reibungslosen Ablauf nichts mehr im Wege. Super-Guide Stephan leistete während des gesamten Wochenendes wertvolle Aufbauarbeit und hatte immer ein offenes (Lauf-) Ohr für die vielen Fragen und wertvolle Tipps parat.
17 Läufer, davon 5 Marathon- Neulinge, gingen hochmotiviert und bestens vorbereitet und eigestimmt vom „Bundes“-Trainer-Team Nils und Stephan an die Startlinie. Schlecht vorbereitet war jedoch die Deutsche Bahn. Nach wenigen Kilometern ging bereits der Treibstoff aus. Welche Dramatik. Das sollte bei der nächsten Reservierung beachtet werden damit dieser Zustand geändert wird. So konnte das Vortraining im Zug leider nicht ganz eingehalten werden. A Zug ohne Weißbia……wo gibt’s denn sowos.
Trotz dieser Erschwernisse kamen wir wohlbehalten an den Landungsbrücken an und bezogen erst mal unsere Zimmer um uns für´s Abendessen vorzubereiten. Den Samstag nutzten die meisten für einen kleinen Einkaufsbummel (mehr war vom Chef nicht erlaubt) um dann die Beine noch hochzulegen. Dies hatte uns Nils, der ja leider nicht mit konnte, noch eindringlich mit auf dem Weg gegeben. Lockere Beine war das Stichwort. Mit gemischten Gefühlen wurde das Wetter beobachtet. 28-30°C vom Vorjahr bei praller Sonne hatten noch viele in den Köpfen. Der Wetterbericht sollte recht haben: Samstag früh Regen. Doch Sonntag stand ganz im Zeichen für gutes Lauf-Wetter. Bewölkt, um die 20 Grad, fast etwas zu windig. Und alle nutzten die idealen Bedingungen für gute bis sehr gute Ergebnisse. Es sollte schließlich einen Grund zum Feiern geben. Und den gab es vor allem für die Marathondebütant/innen, die diese besondere Herausforderung mit Bravour meisterten. Nach einer kurzen Nacht und weichen Knie am Start dürfen sich nun alle als echte Marathonis bezeichnen.
Ein starker Fan-Block mit Torsten, Ramona, Renate, Anna, Bine, den Miller-Mädels, Norbert, Hans, Evi, Dani und natürlich unserem Stephan hat wieder einen super Job gemacht und mit bester Betreuung für das gute Gelingen einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet. Klasse Sache! Auf unsere Fans kann man einfach immer zählen.
Als gute Seele erwies sich Schorsch. Erst begleitete er Steffi D. ein Stück, lies sich dann zu Evi und Gabi zurückfallen. Hier leistete er für Gabi wertvolle Aufbauarbeit und versorgte sie auf den nächsten Kilometern einfühlsam mit Wasser und Elektrolythen, auch wenn sie nicht alles wirklich wollte. Das hat Sie und ihren Magen aber wieder zu Leben erweckt und sie konnte locker ihren Lauf zu Ende bringen. Nun wurde noch Christa von Ihm förmlich ins Ziel getragen. Geplagt von Knieschmerzen liefen Sie gemeinsam über die heiß ersehnte Linie. Diese Medaille haben sich beide redlich verdient.
Auf der Strecke war wieder mächtig was los. Von den vielen Zuschauern wurden wir mit Partystimmung über die Strecke begleitet und immer wieder motiviert. Wenn auch einige Abschnitte heuer etwas ruhiger waren, die Stimmungsmeilen gaben dafür um so mehr her. Kinder wurden abgeklatscht, viele Zuschauer boten uns Wasser, Bananen oder sonstige Spezialitäten an. Bands jeder Altersklasse und Stilrichtung heizten die Stimmung richtig an. Auf Fenstern und Balkonen wurde bei fetziger Musik getanzt und gefeiert. Hamburger sind ein richtiges Lauf-Volk. Und dann ein Zieleinlauf auf dem roten Teppich. Volle Tribünen sorgten hier für Gänsehaut bis zum letzten Meter. Geschafft !!!!
Jens empfing uns alle freudestrahlend im Ziel, das er ja als treuer Hase für Manfred mit ihm als erster erreichte. Dieser zeigte, dass er mit den jungen noch locker mithalten kann. Cool. So dürfen wohl alle mit Stolz ihre Medaille umhängen und nicht wenige liebäugeln schon wieder mit einem Start im nächsten Jahr!
Alle Lauffeuer Ergebnisse gibts hier:
| Harsch | Manfred | 3:31:56 |
| Wicklein | Jens | 3:31:57 |
| Stephan | Theresa | 3:32:59 |
| Zarneckow | Christian | 3:35:09 |
| Zimmermann | Stefan | 3:38:01 |
| Miller | Thorsten | 3:44:08 |
| Blaschke | Stefanie | 3:45:42 |
| Dumperth | Stephanie | 3:50:06 |
| Nowotny | Thomas | 3:55:55 |
| Heckl | Christine | 3:58:15 |
| Schmid | Hubert | 4:03:08 |
| Stangl | Uschi | 4:04:44 |
| Schmid | Josef | 4:06:09 |
| Messerer | Josef | 4:11:07 |
| Werner | Evi | 4:27:36 |
| Rohloff | Gabi | 4:34:05 |
| Zobel | Christa | 4:40:09 |
2012-04-21 Lauffeuer beim Linz HM
Vom 21. – 22. April machten sich 5 guttrainierte Lauffeuer-Mädels auf den Weg zum Oberbank Halbmarathon nach Linz.
Am Sonntagmorgen pünktlich um 9.00 Uhr war es dann soweit. Los ging es direkt auf der Autobahn, diese wurde extra für den Marathon gesperrt. Nach 2,5 km Laufen auf der Autobahn (zum Glück wurde niemand geblitzt) ging es dann weiter durch Linz. Die Strecke enthielt immer wieder leichte Steigungen, die Temperaturen lagen um 10 Grad, schwacher Wind und phasenweise leichter Nieselregen schafften ziemlich gute Wetterbedingungen. Nach der, vor dem Lauf, immer wieder schweren Entscheidungsfrage „Was ziehe ich nur an?“ waren alle zum Ergebnis gekommen, dem Trainer Folge zu leisten und so in T-Shirt und kurzer oder ¾ Hose an den Start zu gehen.
Renate, Elfriede und Tamara liefen persönlichen Bestzeiten. Carina finishte trotz Problemen nach starken 1:54:59 und Maria erzielte mit Ihrer Zeit sogar den 8. Rang in Ihrer Altersklasse.
Ein Teilnehmerrekord mit ca. 15.200 Läufern (Marathon, Halbmarathon, Viertelmarathon und Staffel) und rund 100.000 Zuschauer entlang der Strecke machten diesen Lauf zu einem unvergesslichen Erlebnis.
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